Do, 21. Februar 2008
Leider fällt mir das Aufstehen morgens häufig sehr schwer… Ich werde zwar wach von meinem Wecker, aber ich bin dann meistens noch so müde, dass ich zigmal auf die Schlummertaste drücke. Also habe ich mich mal nach Lösungen umgeschaut.
Das einfachste wäre es wohl, den Wecker weiter vom Bett weg zu stellen. So ist man gezwungen aufzustehen um den Wecker auszuschalten. Und wenn man erstmal aus dem Bett raus ist, läuft man auch nicht mehr Gefahr wieder einzuschlafen. Ich benutze allerdings einen Handywecker, der anch 30 Sekunden automatisch auf Schlummern schaltet. Ich habe zwar auch einen ganz normalen Wecker, aber das Geklingel ist mir für morgens einfach zu nervtötend.
Im Internet habe ich eine neue Art von Weckern gefunden, die sogenannten Schlafphasenwecker. Diese Wecker sollen einen wecken, wenn man sowieso schon fast wach ist. Dies ermitteln die Wecker überwiegend über Bewegungsmessungen, die zum Beispiel mit einem speziellen Armband vorgenommen werden. Das System beruht darauf, dass man sich in den Tiefschlafphasen weniger bewegt als in den Phasen in denen mal nahe dem Wachzustand ist. Andere Wecker ermitteln dies über Sensoren am Kopf, was ich mir jedoch nachts als eher störend vorstelle. Schlafphasenwecker sind jedoch recht teuer (>100 €), so dass die für mich keine Option sind.
Man kann auch seinen PC als Schlafphasenwecker nutzen. Man brauch dafür lediglich eine Kamera, die die Bewegungen im Schlag aufzeichnet, ein spezielles Programm wertet diese dann aus. Im Internet habe ich den Dream Recorder gefunden, dieses Programm kostet 45 €, man kann es jedoch zunächst für 15 Tage kostenlos testen. Die Beschreibung des Programms und die Kundenreaktionen, die ich gelesen habe, hören sich wirklich gut an, allerdings möchte ich nicht meinen PC die ganze Nacht laufen lassen, nur um morgens geweckt zu werden.
Auf dem Prinzip, dass man leichter wach wird und ausgeschlafener ist, wenn man in einer bestimmten Schlafphase geweckt wird, basiert auch ein Tipp, den ich vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen habe. Dort wurde gesagt, dass man alle 1,5 h in einer solchen Phase sei. Man müsste seinen Wecker also nur richtig stellen, also zum Beispiel 6 oder 7,5 h nach dem Einschlafen klingeln lassen. Das ist zwar eigentlich ein ganz einfaches System, für mich aber auch kaum umsetzbar. Denn zum einen weiß ich nie, wann ich genau einschlafe und zum anderen passt der 1,5 h Takt nicht immer.
Eine andere Methode ist es, sich vor dem Einschlafen die Uhrzeit einzuprägen, zu der man aufwachen möchte. Angeblich kann man es nach einigem Training so weit bringen, dass man keinen Wecker mehr benötigt. Das werde ich mal ausprobieren. Kein Wecker ist mir allerdings ein wenig zu riskant, aber vielleicht kann ich ja aufstehen bevor mein Wecker klingelt?
Was mir auf jeden Fall hilft, ist es, mit für morgens schon was vorzunehmen. Also zum Beispiel richtig schön zu frühstücken, noch ein bisschen zu lesen, …
Also, es gibt Lösungsansätze, aber etwas wirklich revolutionäres ist für mich nicht dabei. Ich werde wohl einfach an meiner Aufstehdisziplin arbeiten müssen…
Links zum Thema:
Habt ihr noch andere Vorschläge oder Tipps zum Thema Aufstehen?
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